Feuerfesthersteller RATH setzt auf Photovoltaik für bessere Energieeffizienz am niederösterreichischen Produktionsstandort Krummnußbaum

20 % des Tagesstrombedarfs durch Solarenergie abgedeckt

Die Energieeffizienz verbessern, CO2-Emissionen einsparen: Der internationale Feuerfesthersteller RATH setzt in seinem niederösterreichischen Werk Krummnußbaum auf eine eigene Photovoltaik-Anlage. 20 Prozent des Tagesstrombedarfs können so derzeit durch Solarenergie abgedeckt werden.

Ein effizienter, ressourcenschonender Einsatz von Werkstoffen sowie ein nachhaltiger Umgang mit der Umwelt bei der Herstellung ihrer Produkte stehen bei dem Spezialisten für Feuerfest-Technologie ganz oben auf der Agenda. Da der Energieverbrauch der weltweit agierenden RATH Gruppe, die über acht Produktionsstandorte in Europa sowie den USA verfügt, ein wesentlicher Faktor ist, wenn es darum geht Ressourcen zu schonen, wird ein besonderes Augenmerk auf die Verbesserung der Energieeffizienz der Werke gelegt. So auch im RATH Werk im nieder-österreichischen Krummnußbaum: Hier wurde 2020 ein Photovoltaik-Kraftwerk – errichtet auf den Dächern der Werkshallen – in Betrieb genommen. „Diese 696 kWp Photovoltaik-Anlage erzeugt jährlich ca. 700 MWh, wodurch wir derzeit rund 20 Prozent unseres täglichen Strombedarfs mit Solarenergie abdecken können“, sagt Heinz Wallner, Geschäftsführer der Aug. RATH jun. GmbH. Weiters werden somit die CO2-Emissionen um rund 350 Tonnen pro Jahr reduziert.

Etwa 97 % bis 99 % der jährlichen Stromproduktion aus diesen beiden Eigenverbrauchsanlagen werden künftig unmittelbar im Werk Krummnußbaum verbraucht. „Mittels intelligenter Steuerung der Firma Ökovolt werden in Echtzeit Leistung, Bezug, Eigenverbrauch sowie Einspeisung und Gesamtverbrauch gemessen. Überschüssige Energie wird über das Wochenende in separate Verbraucher geleitet“, resümiert Heinz Wallner. Im Rahmen des Projekts wurde das Werk auch um zwei E-Tankstellen sowie eine Ladestation für E-Bikes ausgestattet.

Die Errichtung der Photovoltaikanlage wurde vom Land Niederösterreich mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.