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Corporate Governance der Rath AG

Mit dem Österreichischen Corporate Governance Kodex folgt die Rath Gruppe dem Ordnungsrahmen mit Standards für die verantwortungsvolle Führung und Leitung des Unternehmens. Dieser enthält die international üblichen Standards für gute Unternehmensführung (OECD-Richtlinien, EU-Transparenz-Richtlinie),
aber auch die in diesem Zusammenhang bedeutsamen Regelungen des österreichischen Aktienrechts.


Damit wird eine hohe Transparenz für alle Unternehmen der Unternehmensgruppe erreicht. Der für das Geschäftsjahr 2016 gültige ÖCGK (Fassung Jänner 2015) kann auch auf der Website des Österreichischen Arbeitskreises für Corporate Governance (www.corporate-governance.at) abgerufen werden.


Zur Vermeidung von Insider-Handel besteht seit 2002 eine auf der Emittenten-Compliance-Verordnung der österreichischen Finanzmarktaufsicht basierende Richtlinie. Der im Jahr 2010 aktualisierte Verhaltenskodex richtet sich an alle Mitarbeiter und enthält alle Verhaltensgrundsätze und gibt Orientierung zu den grundlegenden ethischen und rechtlichen Pflichten von Rath Mitarbeitern.


Abweichungen
Die Rath Aktiengesellschaft befolgt die Regelungen des Österreichischen Corporate Governance Kodex einschließlich der R-Regeln mit einer Ausnahme lückenlos. Im Geschäftsjahr 2015 gab es bei einer C-Regel der insgesamt 83 Regeln des Kodex eine abweichende Handhabung, die im Folgenden im Sinne des
Grundsatzes „Comply or Explain“ erläutert und begründet wird:


C Regel 62
Die Einhaltung der C-Regel 62 des Corporate Governance Kodex hat die Rath Aktiengesellschaft regelmäßig, mindestens alle drei Jahre, durch eine externe Institution evaluieren zu lassen und über das Ergebnis im Corporate Governance Bericht zu berichten.


Für das Geschäftsjahr 2016 ließ die Rath Aktiengesellschaft keine Evaluierung durch eine externe Institution vornehmen. Die nächste externe Evaluierung wird innerhalb der Dreijahresfrist gemäß Corporate Governance Kodex erfolgen.


Der Kodex umfasst drei Regelkategorien:

Legal Requirement („L“) – dazu zählen zwingende Rechtsvorschriften.

Die „C“-Regeln (Comply or Explain) sollen eingehalten werden; eine
Abweichung muss erklärt und begründet werden, um ein kodexkonformes
Verhalten zu erreichen.

Recommendation-Regeln („R“) haben Empfehlungscharakter.

 

 

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