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Die Rath Gruppe ist ein international tätiges Unternehmen das mit einem umfassenden Sortiment an feuerfesten Produkten zu den anerkanntesten Spezialisten im Bereich der Feuerfesttechnologie zählt.

Das Unternehmen agiert heute weltweit, doch das war nicht immer so: Von der Übernahme einer Porzellanfabrik in Krummnußbaum im Jahr 1891 ausgehend, entwickelte sich aus einem Familienbetrieb ein international tätiges Unternehmen zur Produktion feuerfester Steine und Mörtel.

Mitte der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts wurden in Krummnußbaum, wo sich auch heute noch der Produktionsstandort des Unternehmens in Österreich befindet, noch Haushaltsprodukte aus Keramik erzeugt, denn Rath startete mit der Herstellung von Kacheln und Schamottesteinen. In den 1970er Jahren verlagerte sich der Fokus mehr und mehr auf Produkte der Industrie und mit zunehmender Internationalisierung des Unternehmens entwickelte sich ein Konzern mit nunmehr 7 Produktionsstandorten und ca. 600 Mitarbeitern in Europa und USA sowie Vertriebsvertretern in weiteren 30 Ländern weltweit.

 

Historischer Überblick

1891

Kauf der Porzellanfabrik Johann Poduschka in Krummnußbaum durch August Rath senior und Gründung der Chamottewaren- und Thonöfenfabrik von Aug. Rath jun.

1910

Abschluss der Umbauarbeiten durch den Neubau von zwei Ringkammeröfen und eines Kammerofens

1921

Teilweise Umstellung der Produktion auf Steinzeug

1935

Erstmalige Lieferung von Stahlwerkverschleißmaterialien (Gebr. Böhler AG)

1952

Beginn der Mechanisierung der Fertigung von Schamottesteinen

1965

Beginn der Produktion von feuerfesten Betonen

1974

Kauf der Schamottefabrik Erndt in Kleinpöchlarn zur Erweiterung der Produktion von Hafnerschamotten

1983

Gründung einer Verkaufsgesellschaft in Düsseldorf; Beginn der Produktion von vakuumgeformten Teilen auf Basis Aluminiumsilikatwolle in Krummnußbaum

1986

Bau eines Werkes zur Erzeugung von Aluminiumsilikatwolle in Mönchengladbach

1989

Börsennotierung in Wien sowie Gründung der Rath Inc. in Delaware, USA

1990

Bau eines Werkes für Aluminiumoxidwolle zusammen mit einem japanischen Partner in Mönchengladbach

1991

Übernahme der Schamottefabrik der Magnezitipari Müvek in Budapest sowie Übernahme des ehemaligen Forschungsinstitutes für Feuerfestwerkstoffe der ehemaligen DDR in Meißen, Sachsen

1999

Übernahme des Feuerleichtsteinwerkes der Magindag in Bennewitz, Sachsen

2000

Übernahme des Feuerleichtsteinwerkes (Westerwald Industriekeramik GmbH) der Oberland Glas AG in Wirges

2006

Inbetriebnahme der Rath Refractories Inc. in Milledgeville/GA, USA

2006

Gründung der Rath SAS in Frankreich

2007

Gründung der Rath Ukrajina TOW

2008

Inbetriebnahme der Vakuumformteilerzeugung in Newark/DE, USA

News

Rath mit starkem Ergebnis

Konzernentwicklung entsprechend Erwartungen

Rath weiter stabil auf Kurs