


Die Familie kann in nunmehr fünf Generationen auf eine mehr als 120 jährige Unternehmer-Aktivität zurückblicken. Seit der Übernahme des Betriebes in Krummnußbaum im Jahr 1891, werden feuerfeste Steine und Mörtel produziert und weiterentwickelt. Im Laufe der Zeit wurden feuerfeste Betone ebenso in das Sortiment aufgenommen vakuumgeformte Produkte aus Hochtemperaturwolle.
Im Jahre 1986 begannen wir in Mönchengladbach mit der Produktion von Aluminiumsilikatwolle und 1989 mit der Fertigung von Aluminiumoxidwolle. Es erfolgte die Erweiterung des Unternehmens durch die Standorte Budapest und Meißen im Zuge der Ostöffnung. Mit Beginn des Jahres 1999 konnten wir durch Übernahme des Standortes Bennewitz unsere Produktpalette auch um Feuerleichtsteine erweitern, die bisher im Sortiment gefehlt haben. Damit können wir ein vollständiges Sortiment von Feuerfestmaterialien auf Basis Tonerde anbieten.
In den Folgejahren haben wir einerseits die Kapazitäten in Europa (Werk Wirges) erweitert und andererseits neue Regionen mit neuen Werken (Newark und Milledgeville in den USA) erschlossen.
1891 | Kauf der Porzellanfabrik Johann Poduschka in Krummnußbaum durch August Rath senior und Gründung der Chamottewaren- und Thonöfenfabrik von Aug. Rath jun. |
1910 | Abschluss der Umbauarbeiten durch den Neubau von zwei Ringkammeröfen und eines Kammerofens |
1921 | Teilweise Umstellung der Produktion auf Steinzeug |
1935 | Erstmalige Lieferung von Stahlwerkverschleißmaterialien (Gebr. Böhler AG) |
1952 | Beginn der Mechanisierung der Fertigung von Schamottesteinen |
1965 | Beginn der Produktion von feuerfesten Betonen |
1974 | Kauf der Schamottefabrik Erndt in Kleinpöchlarn zur Erweiterung der Produktion von Hafnerschamotten |
1983 | Gründung einer Verkaufsgesellschaft in Düsseldorf; Beginn der Produktion von vakuumgeformten Teilen auf Basis Aluminiumsilikatwolle in Krummnußbaum |
1986 | Bau eines Werkes zur Erzeugung von Aluminiumsilikatwolle in Mönchengladbach |
1989 | Börsennotierung in Wien sowie Gründung der Rath Inc. in Delaware, USA |
1990 | Bau eines Werkes für Aluminiumoxidwolle zusammen mit einem japanischen Partner in Mönchengladbach |
1991 | Übernahme der Schamottefabrik der Magnezitipari Müvek in Budapest sowie Übernahme des ehemaligen Forschungsinstitutes für Feuerfestwerkstoffe der ehemaligen DDR in Meißen, Sachsen |
1999 | Übernahme des Feuerleichtsteinwerkes der Magindag in Bennewitz, Sachsen |
2000 | Übernahme des Feuerleichtsteinwerkes (Westerwald Industriekeramik GmbH) der Oberland Glas AG in Wirges |
2006 | Inbetriebnahme der Rath Refractories Inc. in Milledgeville/GA, USA |
2006 | Gründung der Rath SAS in Frankreich |
2007 | Gründung der Rath Ukrajina TOW |
2008 | Inbetriebnahme der Vakuumformteilerzeugung in Newark/DE, USA |